About: Feminist Strategies against Right-wing Biotechnologies
Who:
Big Tech provides new technologies for optimising reproduction to a growing far-right “pronatalist” movement: For example, in-vitro fertilisation with polygenic risk-score screening fuels racist and eugenic ideologies and promotes the selection of supposedly superior gene sets. An ableist, racist, anti-feminist, transphobic, and masculinist worldview fosters ideological cohesion for an aggressive culture war augmented by biotechnology. How can a queer-feminist and anti-fascist movement fight and push back against selective pro-natalism and its associated ideologies which have been adopted by the right-wing movement from MAGA to the AfD?
About: AI-Negative
Who: Thomas Dekeyser
Technology has always been a field of conflict and contestation, with a long history of refusal. What can we learn from that past to better understand how „AI“ is being pushed on us as the next inevitable step of evolution, and how resistance to it is often dismissed as unrealistic or irrational? How does „AI“ influence the form and feasibility of resistance to technology?
already taken place:
Nodes of Resistance #1
About: Is there Technology without Extractivism?
Who: Tara Tarakiyee
When: September 30th, 2026, 6:30pm – (No registration required) – translation into german provided
Where: Wikimedia Germany, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin
The technology we use is built on the exploitation of the Majority World by the Minority World, on the exploitation of nature by tech companies. Tara Tarakiyee will give an input on „What the Machine is Made Of“, walking us through the layers of the technological stack to explore how extraction is engrained in and between them. We will collectively discuss how to confront the intensified wave of extractivism across the world, from mines in Peru to Eastern Germany. Which technologies can we justify in the light of the costs imposed on communities? What are strategies to reduce or radically rethink Big Tech’s destructive footprint on our world? We will then break into smaller groups to hear from and exchange ideas with groups involved in fighting extractivism.
Our recap from the first event
– – – – – – DE – – – – –
Nodes of Resistance
Bewegung gegen Big Tech
Nodes of Resistance“ trägt zum Aufbau einer breiten und entschlossenen Bewegung bei, die es wagt, Big Tech abzulehnen und zu bekämpfen. Wir knüpfen dort an, wo die Konferenz „Cables of Resistance“ endete. Die Konferenz brachte Hunderte von Menschen aus aller Welt zusammen, um Widerstand gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt durch Big Tech zu diskutieren, zu organisieren und aufzubauen. „Nodes of Resistance“ ist eine Veranstaltungsreihe in Berlin, die Raum bietet, um die auf der Konferenz begonnenen Debatten fortzusetzen, zu vertiefen und sich zu organisieren. Die Veranstaltungen werden eine Reihe hochaktueller Themen im Zusammenhang mit digitalem Kapitalismus, Widerstand und besseren Zukünften behandeln, darunter Technologie ohne Ausbeutung, radikale Ablehnung von „KI“, Widerstand gegen Rechenzentren, antifeministische Biotechnologie, die Vernetzung verschiedener Widerstandsformen und -strategien, „KI“ und Militarisierung sowie technologischer Autoritarismus.
Bei jeder Veranstaltung wird es einen Vortrag und eine interaktive Diskussion geben sowie die Möglichkeit, sich mit Gruppen zu vernetzen, die sich bereits widersetzen und eine Zukunft ohne Big Tech gestalten. Wir wollen gemeinsam lernen, diskutieren und diese Erkenntnisse dann in Taten umsetzen. Eine Bewegung gegen Big Tech muss verschiedene Kämpfe bündeln und über kurzfristige Kampagnen und lokal geäußerte Unzufriedenheit hinausgehen. Sie sollte so breit und unvorhersehbar wie möglich sein, um die Vielfalt der Gesellschaft widerzuspiegeln, die von der Zerstörung durch Big Tech betroffen ist. Und sie kann eine Reihe von Widerstandsmethoden als Akt der Selbstverteidigung nutzen. Wir brauchen physische Kristallisationspunkte des Widerstands, über die wir uns vernetzen, um eine Bewegung zu bilden, die unterschiedliche Hintergründe und Regionen umfasst. Lasst uns wirksame Knotenpunkte des Widerstands schaffen.
Die Veranstaltungen werden von Structural Integrity / capulcu organisiert und gemeinsam ausgerichtet mit Digitale Gesellschaft / Datenpunks / AiAiAi.
Kontaktiert uns unter contact@noderesist.de und findet uns auf Mastodon oder Bluesky.
Nodes of Resistance #2
Thema: Wie man kein Rechenzentrum baut – überregionalen Widerstand organisieren
Wer: Aufstände der Allmende + Green Web Foundation
Wann: 7. November, 15 Uhr (Registrierung erforderlich) [-> Gesamtprogramm des Widerstandstags gegen Rechenzentren]
Wo: Impact Hub Berlin, Rollbergstraße 28A, 12053 Berlin
KI-Rechenzentren sind das Herzstück der aktuellen kapitalistischen Tech-Transformation, mit quasi grenzenlosem Verbrauch an Energie, Wasser und zyklisch zu ersetzender Höchstleistungshardware. Die zunehmende ökologische Zerstörung ist inhärenter Bestandteil des „KI“-Wettrüstens. In einigen Regionen gelingt es lokalen Initiativen, den Bau geplanter Hyperscaler zu verhindern. Wie können wir derartige Initiativen überregional zusammenbringen, ihre Vorgehensweisen nachahmbar machen und Rechenzentren zu Kristallisationspunkten einer Widerstandsbewegung werden lassen?
Weitere Veranstaltungen:
Thema: Strategien des Widerstands gegen Big Tech
Wer: capulcu
Wann: 3. Dezember 2026, 18:30 Uhr – (Keine Anmeldung erforderlich)
Wo: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin
Nicht nur in den USA entwickeln sich Widerstände gegen den Bau immer größerer „KI“-Rechenzentren. Die Entstehung einer Bewegung liegt auch in Europa in der Luft – gegen „KI“ als Ungleichheit verstärkendes Herrschaftsprojekt, gegen die ökologische Zerstörung durch Chipproduktion und Rechenzentren und gegen die gesellschaftliche Zersetzung durch die Entfesselung faschistoider BigTech-Phantasien.
Was können wir von Kämpfen verschiedener Widerstands-Zyklen lernen? Welche Erfahrungen hinsichtlich ihrer Organisierungsversuche und Ausdrucksformen sind in Bezug auf eine breite und vielfältige Bewegung wertvoll? Welche Strategien des Widerstands lassen sich daraus entwickeln und welche wären in einer völlig vernetzten und „KI“-bestimmten Gesellschaft kaum noch denkbar?
Thema: Feministische Strategien gegen rechte Biotechnologien
Wer:
Big Tech liefert dem Pro-Natalismus, einer wachsenden rechtsextremen Bewegung, neue Technologien zur Optimierung der Fortpflanzung: So schürt beispielsweise die In-vitro-Fertilisation mit polygenem Risiko-Screening rassistische und eugenische Ideologien und fördert die Selektion vermeintlich überlegener Gen-Sets. Eine behindertenfeindliche, rassistische, antifeministische, transphobe und maskulinistische Weltanschauung fördert ideologischen Zusammenhalt für einen aggressiven Kulturkampf, auch mit Hilfe von Biotechnologie. Wie kann eine queere-feministische und antifaschistische Bewegung selektiven Pronatalismus und die damit verbundenen Ideologien, die von MAGA bis zur AfD übernommen wurden, angreifen und zurückdrängen?
Thema: KI-Negativ
Wer: Thomas Dekeyser
Technologie war schon immer ein von Konflikt und Auseinandersetzung geprägter Bereich. Die Ablehnung von Technologie hat eine lange Geschichte. Was können wir aus dieser Vergangenheit lernen, um besser zu verstehen, wie uns „KI“ als nächster vermeidlich unausweichlicher Schritt der Evolution aufgezwungen wird und warum Widerstand dagegen oft als unrealistisch oder irrational abgetan wird? Wie beeinflusst „KI“ die Form und Durchführbarkeit von Widerstand gegen Technologie?
bereits gelaufen:
Nodes of Resistance #1
Thema: Gibt es Technologie ohne Extraktivismus?
Wer: Tara Tarakiyee
Wann: 30. September 2026, 18:30 Uhr – (Keine Anmeldung erforderlich) – Vortrag auf Englisch – Übersetzung auf Deutsch vorhanden
Wo: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin
Die Technologie, die wir nutzen, basiert auf der Ausbeutung des Globalen Südens durch den Norden und auf der Ausbeutung der Natur durch Technologieunternehmen. Tara Tarakiyee spricht zum Thema „Woraus die Maschine besteht“ und führt uns durch die verschiedenen Ebenen des Technologie-Stacks, um zu untersuchen, wie die Ausbeutung in diesen Ebenen verankert und zwischen ihnen verbunden ist. Wir werden gemeinsam diskutieren, wie wir der weltweit zunehmenden Welle des Extraktivismus begegnen können – von den Minen in Peru bis nach Ostdeutschland. Welche Technologien lassen sich angesichts der Kosten, die sie Gemeinschaften auferlegen, rechtfertigen? Welche Strategien können den zerstörerischen Fußabdruck von Big Tech verringern oder radikal überdenken? Anschließend teilen wir uns in kleinere Runden auf, um von eingeladenen Gruppen, die sich im Kampf gegen den Extraktivismus engagieren, zu hören und Ideen auszutauschen.
Nachlese zur Veranstaltung